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Der glaubige Christ betet in Peft- Zeiten.
der Glaubigen sind wenig unter den Menschen. Willst du nun Sünde zurechnen, Herr! wer wird vor dir bestehen? Ach, Herr, Herr! wir halten dir dein Wort vor: Ihr sollt mein Antlig suchen; darum suchen wir auch, Herr! dein Antliß. Du willst nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe; darum schuldigen wir uns, und thun Buße im Staub und in der Asche. Sich' nicht an unsere Sünden groß, Sprich uns derselben aus Gnaden los, Stel' uns in unserem Elend bei, Und mach' uns aller Strafen frei. Wir haben gesündigt mit unsern Vätern; wir sind gottlos gewesen. Befiehl doch dem Würgengel, der das Racheschwert führt, daß er ablasse und sage: Es sei genug. Sind wir keiner Gnade werth, so sind wir deren doch bedürftig; sind wir alle Kinder des Todes, so hast du den Bußfertigen verheißen, du wollest Gnade vor Recht ergehen lassen. O! so schenke uns deine Gnade und das Leben um Jeſu, unseres einzigen Mittlers und


