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Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen das ist: Aufmunterungen, Gebete u. Gesänge 1) Für Gesunde, 2) Für Betrübte, 3) Für Kranke, 4) Für Sterbende; wie auch Sprüche, Seufzer und Gebete, den Sterbenden vorzusprechen nebst Fest-Andachten [...] / von Johann Friedrich Stark, Ev. Prediger zu Frankfurt am Main
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Der glaubige Christ bringt

nennen, die da unzählig sind! Nicht allein aber soll dieser Tag mein Dank­tag, sondern auch mein Bet- Tag sein. Ich bitte dich, mein Gott und Vater! Lasse mich diesen Tag in deiner Furcht hinbringen. Behüte mich vor Verführ­ungen, vor eitlen Gedanken, bösen Ge­sellschaften, ach! daß alle meine Adern, Zungen und meine Blutstropfen Stim men wären, um dich, o dreieiniger Gott, Vater, Sohn und heiliger Geist! zu loben und zu preisen. Ach, daß keine Stunde vergienge, in der ich nicht dein Lob ausbreitete! Versiegle in meinem Herzen das gehörte Wort, damit ich fleißig an dasselbe denke, mein Leben und meinen Wandel darnach einrichte; and da ich nun eine Woche älter ge­worden bin, so gieb, daß ich in deiner Erkenntniß, Liebe und Frömmigkeit zu nehmen, und an dem innern Menschen wachsen möge. Ich bitte dich, gieb mir deinen heil. Geist, der mich in der fünf tigen Woche und die ganze Zeit meines Lebens hindurch daran erinnere, mich regiere, leite und führe. Gieb deinen

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Univ.- Bibl. Giessen