zum Gottesdienste vor.
für, daß du mich die vergangenen sechs Tage hindurch so gnädig erhalten und die Arbeit meiner Hände so riechlich gesegnet hast. Du hast meinen Ein- und Ausgang bewahrt, auf meinen Wegen mich behütet, und mir an Leib und Seele viel Gutes erwiesen; dafür lobe u. preise ich dich von Grund meines Herzens. Gehet nun weg, ihr irdischen Geschäfte! weicht von mir, ihr Sorgen! jetzt bau' ich Gott in meinem Herzen einen Tempel auf; es soll ein Bethaus werden, in welchem ich meinem Gott allein dienen will. Ich vergesse, was dahinten ist; ich lege meine Arbeitslasten und Handthierung nieder, und richte meinen Sinn allein zum Himmel, zu Gott empor, um mich in Ihm zu erfreuen. O der unaussprechlichen Liebe des großen Gottes, welcher den Menschen einen Ruhetag von aller ihrer Arbeit bestimmt hatt! diese Ruhe ist ein Andenken der Ruhe im Paradiese, wo wir ohne mühsame Arbeit allezeit Gott zu dienen und zu loben beschäftigt gewesen wären. Diese Ruhe ist ein Bild der fünftigen Himmelsruhe; denn es ist
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