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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen : [nebst] Gebete zur häuslichen Andacht
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Advent.

unsre Not zu End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freu­den singt: gelobet sei mein Gott, mein Heiland, groß von That!

3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat; wohl allen Herzen insgemein, da dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn, bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet jei mein Gott, mein Tröster früh und spat!

4. Macht hoch die Thür, die Thore weit, das Herz zum Tempel macht bereit; die Palmen der Gottseligkeit streut hin mit Andacht, Lust und Freud; so kommt der König auch zu euch, ja Heil und Leben mit zugleich. Ge­lobet sei mein Gott, voll Rat, voll That, voll Gnad!

5. Komm, o mein Hei land, Jesu Christ, des Her zens Thür dir offen ist; ach, zeuch mit deiner Gnade ein, dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit! Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr!

G. Weißel, 1635.

Mel. Nun komm, derHeidenheiland 2c.

ott sei Dank durch

16 ott

7

der Sünder Trost und Rat zu uns hergesendet hat.

2. Was der alten Väter Schar höchster Wunsch und Sehnen war, und was sie einst prophezeit, ist erfüllt in Herrlichkeit.

sein Wort beständig hält und

3. Zions Hilf und Abrams Lohn, Jacobs Heil und Davids Sohn, Wunderbar, Rat, Kraft und Held hat sich treulich eingeſtellt.

4. Sei willkommen, o mein Heil, dir Hosianna, o mein Teil! Richte du auch eine Bahn dir in meinem Herzen an!

5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein, es gehöret dir allein; mach es, wie du gerne thust, rein von aller Sündenlust!

6. Und wie du voll Sanft: mut kamst, jedes Armen dich annahmst, also sei auch jederzeit deine Sanftmut mir bereit!

7. Tröste, tröste meinen Sinn, weil ich schwach und blöde bin, daß im Glauben ich fortan treu dir bleibe zugethan;

Mel. Von Gott will ich zc.

alle Welt der 17 Mit Ernst, o Men

Herz

8. Daß, wenn du, o Lebens­fürst, prächtig wieder kom­men wirst, ich dir mög ent­gegen gehn und vor dir ge­recht bestehn!

H. Held, um 1660.