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Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Kleve, Berg, und von der Grafschaft Mark, mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
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Lebensläufe der Dichter.

Ruben, J. C., Lizentiat der Jurisprudenz und Amtmann zu Bürgermünde im Hessen- Darmstädtischen. Lebte ums Jahr 1700. Nr. 559. Rutilius, M., geb. in Düben in Kursachsen 1550. Archidiaconus in Weimar. Nr. 301( Vers 1-6) dichtete er den 29. mai 1604. Rutilius starb 1618. Sacer, G. W., geb. in Naumburg den 11. Juli 1635. Studierte in Schulpforta und Jena, doktorierte in Kiel, wurde Kammerkonsulent in Wolfenbüttel, wo er den 8. September 1699 starb. Nr. 62 u. 138.

Sachs, Hans, Schuhmacher und Dichter, geb. in Nürnberg den 5. Nov. 1494. Er schrieb 34 Foliobände mit eigener Hand voll, und enthielten dieselben nicht weniger als 73 geistliche Lieder, 208 Dramen, 1700 Schwänke, Fabeln über 6000 dichterische Erzeug­und Erzählungen und 4200 Meistergesänge, nisse, an deren Schluß sich meist ein Reim auf seinen Namen befand, z. B.: Daß heil und Segen draus erwachs,

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Das wünscht von Herzen Euch Hans Sachs. Er starb den 25. Jan. 1576. Nr. 505. Schade, J. C., geb. den 13. Jan. 1666 zu Kühndorf im Hennebergischen. Diafonus in Berlin, wo er 1698 starb. Nr. 504 u. 517.

Schalling, M., geb. in Straßburg den 21. April 1532. Studierte 1550 in Wittenberg; erst Pfarrer in Regensburg, dann in Vilseck in der Oberpfalz. Als Diatonus und Superintendent zu Amberg wegen Religionsstreitigkeiten dieses Amtes entsetzt. Zuletzt Pfarrer in Nürnberg, wo er 1608 starb. Nr. 455.

Schechs, geb. den 30. April 1607 zu Pappenreuth bei Nürnberg, Pfarrer zu Altenthann und Vitarius in Altdorf, dann Diakonus in Nürnberg. Starb den 16. Juli 1659. Nr. 512.

Scheffler, Angelus, geb. zu Breslau 1624. Erst herzogl. württembergisch­ölsischer Leibarzt, wurde Katholik, dann Priester und lebte im Jesuitenklofter als bischöflich Breslauischer Rat. Starb in seiner Baterstadt 1677. Nr. 320, 445, 532, 462, 444, 306 u. 525.

Scheidt, geb. 1709. Hofrat und Bibliothekar in Hannover. Starb 1761. Nr. 315.

Schenk, Hartmann, geb. ben 7. April 1634 in Ruhla bei Eisenach. Studierte in Helmstädt und Jena. Pfarrer zu Bibra im Hennebergischen: 1669 Diakonus zu Ostheim und Pfarrer in Völkershausen. Starb den 2. Mai 1681. Nr. 21. Schernack, M., aus der Mark gebürtig. Um 1648 Prediger in Wittenberg. Nr. 20. Er starb 1675.

Schiebeler, Daniel, lebte zwischen 1725 und 1770. Von ihm Nr. 126 u. 667. Schirmer, M., geb. in Leipzig 1606. Konrektor bei dem grauen Kloster" in Berlin. Starb den 4. Mai 1673. Von ihm: Nr. 129 u. 148. Schlegel, Joh. Ad., geb. in Meißen den 21. Sept. 1721.

Generalsuperinten­

dent des Fürstentums Calenberg. Von ihm Nr. 486, 222, 371, 63 u. 162, Schlicht, L. 3., geb. 1681 zu Calbe a. d. Mulde. Direktor des Pädagogiums in Hildburghausen, später Pfarrer in Berlin. Starb den 10. Jan. 1723. Nr. 653. nav brev

Schlosser, L., geb, den 7. Sept. 1663 in Darmstadt, starb als Pfarrer zu Frankfurt a. M. 1723. Nr. 669.

Schmidt, Joh. Euseb., geb. zu Hohenfeld in Thüringen. Kam 1697 als Prediger nach Siebleben bei Gotha, wo er im Alter von 76 Jahren anno 1745 starb. Nr. 554 u. 561.

Schmidt, 3. F., geb. den 2. April 1730 zu Blasien- Zell im Gothaischen. Pfarrer daselbst. Starb 1796. Nr. 629.

Schmolcke, B., geb. den 21. Dez. 1672 in Brauchitschborf im Fürstentum Liegnit. Studierte in Leipzig. 1714 Oberpfarrer in Schweidnitz, auch Kirchen­und Schulinspettor daselbst.+ den 12. Februar 1737. Von ihm Nr. 409, 597, 252, 439, 8, 494, 538, 31, 112, 570, 420, 583, 130, 589, 92, 474, 604, 493 1. 188.

Schneesing, Joh., Lehrer und Maler, erst Nitarius, auch Pfarrer, lebte ums Jahr 1522 und dichtete Nr. 352.

Schöner, J. H., geb. den 15. April 1749 zu Rogheim bei Echweinfurt. Studirte in Leipzig und Erlangen, Diakonus zu Nürnberg. Starb den 18. Juni 1818. Nr. 139.

Schröder, J. H., geb. 1666 zu Hallerspringe im Fürstentum Calenberg; Schüler A. H. Frantes. Ums Jahr 1700 Pfarrer in Möseberg bei Magdeburg. Starb 1728. Nr. 358 u. 555. Das erstère Lied wurde 1723 in die mala­barische Sprache übersetzt.

Schubart, C. D. F., geb. den 20. März 1739 zu Obersontheim in Württemberg. t zu Stuttgart 1794. Nr. 560 u. 679.