II. Weihnachten.
II. Weihnachten. 15.
Mel.: Aus meines Herzens Grunde( 27). Der heilge Christ ist kommen,
der teure Gottessohn; des freun sich alle Frommen am höchsten Himmelsthron, auch was auf Erden ist soll preisen hoch und loben mit allen Engeln droben den lieben, heilgen Christ.
2. Das Licht ist aufgegangen, die lange Nacht ist hin; die Sünde ist gefangen, erlöset iſt der Sinn, die Sündenangst ist weg, der Glaube geht zum Himmel nun aus dem Weltgetümmel auf einem sichern Steg.
2. Die Völker haben dein geharrt, bis daß die Zeit erfüllet ward; da sandte Gott von seinem
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3. Nun sind nicht mehr die Kinder verwaist und vaterlos! Gott rufet selbst die Sünder in seinen Gnadenschoß. Er will, daß alle rein von ihren alten Schulden, Schulden, vertrauend seinen Hulden, gehn in den Himmel ein.
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Mel.: Vom Himmel hoch da komm ich her. Dies ist der Tag, den Gott
gemacht, sein werd in aller Welt gedacht; ihn preise, was durch Jesum Christ im Himmel und auf Erden ist.
jet, ihr Seelen fern und nah! 4. Drum freuet euch und preiDer euch den Vater weiset, der
heilge Christ ist da! Er ruft eitch insgemein mit süßen Liebes,, Geöffnet sind die Pforten, ihr Kinder, kommt herein!"
worten:
E. M. Arndt 1769-1860.
Thron das Heil der Welt, dich, seinen Sohn.
3. Wenn ich dies Wunder fassen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still, er betet an, und er ermißt, daß Gottes Lieb unendlich ist.


