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Evangelisch-lutherisches Gesangbuch der Hannoverschen Landeskirche
Entstehung
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Sonntagslieder.

Mel. Herzlich thut mich verlangen.

Mel. Liebster Jesu, wir sind hier.

17. Laß mich dein ſein und 19. Unsern Ausgang ſegne

bleiben, du treuer

Ein­

Gott und Herr, von dir laß gang gleichermaßen, segne unser mich nichts treiben, halt mich täglich Brot, segne unser Thun bei deiner Lehr! Herr, laß mich und Lassen, segne uns mit sel­nur nicht wanken, gieb mir Be- gem Sterben und mach uns zu ständigkeit, dafür will ich dir Himmelserben! danken in alle Ewigkeit.

Hartmann Schend g. 1634 t 1681.

Nikol. Selnecker g. 1532 1592.

Am Sonntag Abend. Mel. Nun sich der Tag geendet hat.

Mel. Christus der ist mein Leben.

18. As ch bleib mit deiner 20. un bricht die finstre

Gnade bei uns, Herr Jesu Christ, daß uns hin­fort nicht schade des bösen Fein­des List.

Nacht herein, des Tages Glanz ist tot; jedoch, mein Herz, schlaf noch nicht ein, geh, rede erst mit Gott!

2. Ach bleib mit deinem Worte bei uns, Erlöser wert, daß uns beid hier und dorte sei Güt und Heil beschert.

3. Ach bleib mit deinem Glanze bei uns, du wertes Licht, dein Wahrheit uns umschanze, damit wir irren nicht.

4. Ach bleib mit deinem Segen bei uns, du reicher Herr, dein Gnad und alls Vermögen in uns reichlich vermehr!

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5. Ach bleib mit deinem Schutze bei uns, du starker Held, daß uns der Feind nicht trutze, noch fäll die böse Welt.

6. Ach bleib mit deiner Treue bei uns, mein Herr und Gott, Beständigkeit verleihe, hilf uns

aus aller Not!

Josua Stegmann g. 1588 1632.

2. Gott, du großer Herr der Welt, den niemand sehen kann, du siehst ja mich in deinem Zelt, hör auch mein Seufzen an!

3. Der Tag, den ich nunmehr vollbracht, der war besonders dein; drum hat er auch bis in die Nacht mir sollen heilig sein.

4. Vielleicht ist dieses nicht geschehn, denn ich bin Fleisch und Blut und pfleg es öfters zu versehn, wenn gleich der Wille gut.

denthron, sich meine Schuld 5. Nun such ich deinen Gna­nicht an und denke, daß dein lieber Sohn für mich genug gethan.

6. Schreib alles, was man heut gelehrt, in unsre Herzen ein und lasse die, so es gehört, dir auch gehorsam sein.

7. Erhalte ferner noch dein Wort und thu uns immer wohl,