Weihnachten.
21
hinwiederum bin ich dein satt mich sehen, und weil Glied und Eigentum und ich nun nicht weiter kann, will, so viel dein Geist mir so preis ich, was geschehen. giebt, stets dienen dir, wie O daß mein Sinn ein Abdirs beliebt. Hallelujah! grund wär und meine Seel ein weites Meer, daß ich dich möchte fassen!
5. Wenn oft mein Herz vor Leide weint und keinen Trost kann finden, da ruft mirs zu: ich bin dein Freund, ein Tilger deiner Sünden; was trauerst du, o Bruder mein? Du sollst
ja guter Dinge sein, ich zahle
13. Ich will dein Hallelujah hier mit Freuden singen für und für, und dort in deinem Ehrensaal solls schallen ohne Zeit und Zahl. Hallelujah! P. Gerhardt, † 1676.
Mel. Nun freut euch, lieben Christen ze.( Es ist das Heil uns.) 37 h steh an deiner ch Krippe hier,
du mein Leben! Ich stehe, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben. Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm alles hin, und laß dirs wohl gefallen!
2. Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren; eh ich noch war ans Licht gebracht, da hat dein Herze schon bedacht, wie du mein wolltest werden.
3. Ich lag in tiefer Todes: nacht, du wurdest meine Sonne, die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne. O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht, wie schön sind deine Strahlen! 4. Ich sehe dich mit Freuden an und kann nicht
6. Du fragest nicht nach Lust der Welt, noch nach des Leibes Frenden; du hast dich bei uns eingestellt, an unsrer Statt zu leiden; suchst meiner Seele Trost und Freud durch dein selbsteignes Herzeleid; das will ich dir nicht wehren.
7. Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen: daß ich dich möge für und für in meinem Herzen tragen. So laß mich deine Wohnung sein, komm, komm und kehre bei mir ein mit allen deinen Freuden!
8. 3war sollt ich denken, wie gering ich dich bewirten werde; du bist ein Schöpfer aller Ding, ich bin nur Staub und Erde; doch bist du ein so lieber Gast, daß du noch nie verschmähet hast den, der dich gerne siehet.
P. Gerhardt, † 1676.


