Advent.
11
ein Stäublein armer Erd? was uns gebricht. O du Hab ich Lust, was ist sie wert? Was ists, das mich heut erfreue, das mich morgen nicht gereue?
3. Aller Trost und alle Freude ruht in dir, Herr Jesu Christ; dein Erfreuen ist die Weide, da man erst recht fröhlich ist. Leuchte mir, o Freudenlicht, ehe mir mein Herze bricht; laß mich, Herr, an dir erquicken, Jesu, komm, laß dich erblicken!
4. Freu dich, Herz, du bist erhöret, jego kommt und zeucht er ein; sein Gang ist zu dir gekehret, heiß ihn nur willkommen sein und bereite dich ihm zu, gieb dich ganz zu seiner Ruh, öffne dein Gemüt und Seele, flag ihm, was dich drück und quäle!
5. Alles dient zu deinem Frommen, auch was bös und schädlich scheint, weil dich Christus angenommen und es treulich mit dir meint. Bleibest du dem wieder treu, ists gewiß und bleibt dabei, daß du mit den Engeln droben ihn dort ewig werdest loben.
P. Gerhardt, † 1676.
Mel. Ach, was soll ichSünder machenzc. ( Sollt ich meinem Gott nicht trauen.)
starker Trost im Leiden, Jesu, meines Herzens Thür steht dir offen, komm zu mir!
2. Ja, du bist bereits zu gegen, du Weltheiland, Gottes Sohn! Meine Sinnen spüren schon deinen gnadenvollen Segen und die Wunder deiner Kraft, welche Frucht und Leben schafft.
3. Adle mich durch deine Liebe, Jesu, nimm mein Flehen hin! Schaffe, daß mein Geist und Sinn sich in deinem Lieben übe; denn zu lieben dich, mein Licht, steht in meiner Kraft sonst nicht.
4. Jeſu, rege mein Gemüte, Jesu, öffne mir den Mund, daß dich meines Herzens Grund innig preise für die Güte, die du mir, o Seelengast, lebenslang er wiesen hast.
5. Laß durch deines Geistes Gaben, Liebe, Glauben und Geduld, durch Bereuung meiner Schuld, mich zu dir sein hoch erhaben! Dann so will ich für und für Hosianna singen dir.
E. Ch. Homburg, † 1681.
Mel. Erschienen ist der herrlich Tag zc.
22 Kommst du, kommst 23 Nun kommt das der Hei
den? Ja, du kommst und säumest nicht, weil du weißt,
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des freut sich alle Christenschar. Dein König kommt, 1* drum


