118
143.
6 8
1. Wie ist der A- bend so trau- lich, Wie lä- chelnd der
Tag verschied! Wie fin- gen so herz- lich er- bau= lich Die
Vögel ihr A- bend- lied!
=
2. Die Blumen müssen wohl schweigen, Kein Ton ist Blumen beschert, Als stille Beter doch neigen Sie alle das Haupt zur Erd.
3. Wohin ich gehe und schaue Ist Abendandacht; im Strom Da spiegelt sich auch der blaue, Der prächtige Himmelsdom.
4. Und alles betet lebendig Um eine selige Ruh; Und alles mahnt mich beständig: O Menschentind, bete auch du.
Spitta.
144.
=
3
8
1. Wo- hin, o mit- der Wandrer du, Kehr heim
68%
Va ter- haus; Du fin- dest nirgend sonst auch Ruh, Läufst du
ins
die
Belt
gleich aus: Kehr heim, fehr heim!
2. Kehr heim mit deiner wunden Seel, Zum Samariter dein; Kein Arzt für dich hat Wein und Öl, Als Jesus nur allein: Kehr heim, fehr heim!
3. Kehr heim mit deinem Heimwehschmerz, In seinen Friedensschoß; Wer nicht zu Haus am Heilandsherz, Bleibt ewig heimatlos: Kehr heim, fehr heim!


