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Macht des Worts.
Jer. 23, 29: 3ft mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer der Felsen zerschmeißet?
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1. Was ist die Macht, was ist die Kraft, Des Chri- sten stol- ze
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Rit- ter- schaft, Der Schild und Schirm und Schmuck der Eh- ren, Die
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be= stoch- ne Wehr der Weh- ren, In je- der Not und
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Fahr der Hort? Das ist das Wort, das fe- ste Wort!
2. Was kann wie ein zweischneidig Schwert, Das blinkend aus der Scheide fährt, Mark und Gebein im Hui zerschneiden, Die Geister und die Leiber scheiden? Was hat so freißlich scharfen Ort? Das ist das Wort, das feste Wort.
3. Was braust daher wie Windesbraut Und überdonnert Donners Laut? Was donnert in der Sünder Ohren Gleich einem Schwur von Gott geschworen? Was ists, das durch die Seele bohrt? Das ist das Wort, das feste Wort? 4. Was säuselt wie ein Westenwind Bom Frühlingshimmel sanft und lind? Was säuselt liebreich durch die Herzen, Ein Trost und Balsam aller Schmerzen? Was wehet alle Sorgen fort? Das ist das Wort, das feste Wort.
5.
Wort der Macht, o Wort der Kraft, Das so gewaltig wirkt und schafft, Wort der Schrecken und der Freuden, Zum Heilen mächtig und Zerschneiden, Du warest ehr als Zeit und Ort, Du starkes Wort, du festes Wort. Wort der Macht, o Wort der Kraft, Du meines Herzens Nitterschaft, Wollst ewig in und bei mir bleiben, Durch Donner und durch Säuſel treiben Zum rechten Kampfe fort und fort, Mein starkes Wort, mein festes Wort.
6.
E. M. Arndt.
0.


