is willekomm, Du edler Gast,
Den Sünder nicht verschmähet hast, Und kommst ins Elend her zu mir, Wie soll ich immer danken Dir?
Ach HErr, Du Schöpfer aller Ding',
Wie bist Du worden so gering, Daß Du da liegst auf dürrem Gras, Davon ein Rind urd Esel aß.
Und wär' die Welt vielmal so weit, Von Edelstein und Gold bereit't, So wär' sie doch Dir viel zu klein, Zu sein ein enges Wiegelein.
Der Sammet und die Seiden Dein, Das ist grob' Heu und Windelein, Darauf Du, Kön'g, so groß und reich, Herprangst, als wär's Dein Himmelreich.
Das hat also gefallen Dir,
Die Wahrheit anzuzeigen mir: Wie aller Welt Macht Ehr' und Gut, Vor Dir nichts gilt, nichts hilft, noch thut.
ch, mein herzliebes JEsulein!
Mach Dir ein rein sanft Bettelein, Zu ruhen in mein's Herzens Schrein, Daß ich nimmer vergesse Dein.
Davon ich allzeit fröhlich sei,
Zu springen, singen immer frei Das rechte Susaninne schon, Mit Herzenslust den süßen Ton. Lob, Ehr' sei Gott im höchsten Thron. Der uns schenkt Seinen einigen Sohn, Des freuen sich der Engel Schar, Und singen uns solch's neues Jahr.
1535.
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