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Dr. Martin Luthers Geistliche Lieder : (nach den Original-Texten) / mit Bildern geschmückt von Gustav König
Entstehung
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Ben Tod niemand zwingen kunnt Bei allen Menschenkindern; Das machte alles unsre Sünd'; Kein' Unschuld war zu finden; Davon kam der Tod so bald, Und nahm über uns Gewalt, Hielt uns in sein'm Reich gefangen. Halleluja!

hrift lag in Todesbanden,

Esus Christus, Gottes Sohn, An unser Statt ist kommen, Und hat die Sünde abgethan. Damit dem Tod genommen All sein Recht und sein' Gewalt, Da bleibet nichts, denn Todsgestalt, Den Stachel hat er verloren. Halleluja!

Es war ein wunderlicher Krieg,

Da Tod und Leben rungen. Das Leben, das behielt den Sieg: Es hat den Tod verschlungen. Die Schrift hat verkündet das, Wie ein Tod den andern fraß; Ein Spott aus dem Tod ist worden. Halleluja!

XI.

Christ lag in Todesbanden.

Der Ostergesang: Christ ist erstanden. ( Gebessert.)

Für unsre Sünd' gegeben; Der ist wieder erstanden, Und hat uns' bracht das Leben:

Des wir sollen fröhlich sein, Gott loben und dankbar sein, Und singen: Halleluja, Halleluja!

Hier

Hier ist das rechte Osterlamm, Davon Gott hat geboten. Das ist hoch an des Kreuzes Stamm In heißer Lieb' gebraten.

Des Blut zeichnet unsre Thür.

Das hält der Glaub' dem Tod' für. Der Würger kann uns nicht rühren. Halleluja!

o feiern wir das hohe Fest,

Mit Herzensfreud' und Wonne, Das uns der HErr scheinen läßt Er ist selber die Sonne, Der durch Seiner Gnaden Glanz Erleucht't unsre Herzen ganz; Der Sünden Nacht ist vergangen. Halleluja!

1524.

Clir essen und leben wohl

In rechten Osterfladen; Der alte Sauerteig nicht soll Sein bei dem Wort der Gnaden. Christus will die Koste sein,( Speise) Und speisen die Seel' allein.

Der Glaub' will kein's andern leben. Halleluja!

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