Advent und Anfang des Kirchenjahres. 9.
Haft, sehnt sich nach deiner Himmelskraft.
5. Von deiner Krippe glänzt ein
Strahl, ein Licht leucht durch dies finstre Thal, es giebt die Nacht so hellen Schein, der da wird unverlöschlich sein.
24.
Mel. 114: Meinen Jesum laß 2c.
Komm, du wertes Lösegeld, dessen alle Heiden hoffen; komm, o Heiland aller Welt, Thor und Thüren stehen offen; komm in angestammter Zier, komm, wir warten mit Begier.
2. Zeuch auch in mein Herz hinein, o du großer Ehrenkönig; laß mich deine Wohnung sein. Bin ich armer Mensch zu wenig, ei so soll mein Reichtum sein, wenn du bei mir ziehest ein.
4. Hosianna, Davids Sohn! Ach Herr, hilf, laß wohl gelingen, laß dein Scepter, Reich und Kron uns viel Heil und Segen bringen, daß in Ewigkeit besteh: Hofianna in der
Höh!
Johann Gottfried Olearius. † 1711.
3. Nimm mein Hosianna an mit den Siegespalmenzweigen; so viel ich nur immer kann, will ich Ehre dir
erzeigen und im Glauben dein Ber- Macht hoch die Thür, die Thor dienst mir zueignen zum Gewinnst.
macht weit! Es kommt der Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer,
reich von Rat!
25.
Mel. 167: Vom Himmel hoch zc.
KommHeidenheiland, Lösegeld, komm, schönste Sonne dieser Welt: Laß abwärts flammen deinen Schein, denn so will Gott geboren sein.
2. Komm an von deinem Ehrenthron, Sohn Gottes und der Jungfraun Sohn; komm an, du zweigestammter Held, geh mutig durch dies Thal der Welt.
6. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist in einem Thron, der heiligen Dreifaltigkeit sei Lob und Preis in Ewigkeit.
Joh. Frand 1646 nach Ambrofius.+ 397.
3. Du nahmest erdwärts deinen Lauf, und stiegst auch wieder himmelauf. Dein Abfahrt war zum Todesthal, die Rückfahrt in den Sternensaal.
4. D höchster Fürst, dem Vater gleich, besieg hier dieses Fleisches Reich, denn unser Geist, in Fleisches
26.
Eigene Melodie. 111. Psalm 24, 7-10.
2. Er ist gerecht, ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Scepter ist Barmherzigkeit; all unser Not zum End er bringt, derhalben jauchzt,
mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland, groß von That!
3. D wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat! Wohl allen Herzen insgemein, da dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn, bringt mit sich Gelobet lauter Freud und Wonn. sei mein Gott, mein Tröster früh und spat!
4. Macht hoch die Thür, die Thor macht weit, eur Herz zum Tempel zubereit; die Zweiglein der Gottseligkeit steckt auf mit Andacht, Lust und Freud; so kommt der König auch zu euch, ja Heil und Leben mit zu


