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Sonntag und öffentlicher Gottesdienst.
3.
Mel. 97: Komm, Gott Schöpfer 2c. 4. Mof. 6, 24-26.
runn alles Heils, dich ehren wir und öffnen unsern Mund vor dir; aus deiner Gottheit Heiligtum dein hoher Segen auf uns komm.
2. Der Herr, der Schöpfer, bei uns bleib. Er uns nach Seel
und Leib, und uns behüte seine Macht vor allem Übel Tag und Nacht.
3. Der Herr, der Heiland, unser Licht, laß leuchten uns sein Angesicht, daß wir ihn schaun und glauben frei, daß er uns ewig gnädig sei.
4. Der Herr, der Tröster, ob uns schweb, sein Antlitz über uns erheb, daß uns sein Bild werd eingedrückt, und geb uns Frieden unverrückt.
5. Jehova, Bater, Sohn und Geist, o Segensbrunn, der ewig fleußt, durchström Herz, Sinn und Wandel wohl, mach uns deins Lobs und Segens voll.
Gerhard Tersteegen. † 1769.
dem Herzen, in dem Munde leb herrsche du allein. Laß uns bei nie vergessen! Wie Maria still b feffen, da sie dir hat zugehört, mach das Herz dir zugekehrt.
Ernst Gottlieb Woltersdorf. † 1761.
5.
Mel. 43: Erschienen ist der 2c.
Gottlob! ber Sonntag kommt herbei, die Woche wird nun wieder neu. Heut hat mein Gott das Licht gemacht, mein Heil hat mir das Leben bracht. Halleluja.
2. Dies ist der Tag, da Jesus Christ vom Tod für mich erstanden ist und schenkt mir die Gerechtigkeit, Troft, Leben, Heil und Seligkeit. Halleluja.
3. Das ist der rechte Sonnentag, da man sich nicht gnug freuen mag, da wir mit Gott versöhnet sind, daß nun ein Christ heißt Gottes Kind. Halleluja.
4. Mein Gott, laß mir dein Lebenswort, führ mich zur HimmelsEhrenpfort; laß mich hier leben heiliglich und dir lobsingen ewiglich. Halleluja. Johann Olearius.+ 1684.
4.
Mel. 93: Jesu, meines Lebens 2c.
Das ist eine selge Stunde, Jesu,
6.
da man dein gedenkt und das Herz von Herzensgrunde tief in deine
Mel. 58: Gott des Himmels 2c.
Wunden senkt. Wahrlich, nichts als Großer Gott von alten Zeiten, dessen
Jesum kennen, Jesum suchen, finden, nennen, das erfüllet unsre Zeit mit der höchsten Seligkeit!
Hand die Welt regiert, dessen Treu auf allen Seiten mich von Jugend auf geführt: heute weckt des Tages Lauf mich zu lauter Andacht auf.
2. Jesu, deine Gnadenquelle fließt so gern ins Herz hinein, deine Sonne scheinet helle, denn du willst genossen sein; und bei aller Segensfülle ist dein Wunsch und ernster Wille, daß man, weil dein Brünnlein voll, unaufhörlich schöpfen soll.
2. Ach, wie lieb ich diese Stunden, denn sie sind des Herren Fest, das mit so viel Trost verbunden, da mein Gott mich ruhen läßt und durch seinen guten Geist mir den Weg zum Leben weist.
3. Nun, so laß auch diese Stunde dein Gedächtnis in uns sein! In
3. Habe Dank für diesen Morgen, der mir Zeit zum Guten schenkt.


