Weihnachten.
6. Du fragest nicht nach Lust der Welt noch nach des Leibes Freuden; du hast dich bei uns eingestellt, an unsrer Statt zu leiden; suchst meiner Seele Trost und Freud durch dein selbsteignes Herzeleid; das will ich dir nicht wehren.
7. Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen: daß ich dich möge für und für in meinem Herzen tragen. So laß mich deine Wohnung sein, komm, komm und kehre bei mir ein mit allen deinen Freuden!
8. 3war sollt ich denken, wie gering ich dich bewirten werde; du bist ein Schöpfer aller Ding, ich bin nur Staub und Erde; doch bist du ein so lieber Gast, daß du noch nie verschmähet hast den, der dich gerne siehet.
P. Gerhardt, † 1676.
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in dieser kleinen Höhle streckt sich in alle Welt hinein; er treibet weg der Höllen Macht, der Sünden und des Todes Nacht.
Mel. O daß ich tausend Zungen 2c. ( Wer nur den lieben Gott, Nr. 2.)
des großen Gottes Freundlichkeit. Das Kind, dem alle
und
Engel dienen, bringt Licht dieses Welt- und Himmelslicht weicht hunderttauſend, Sonnen nicht.
2. Laß dich erleuchten meine Seele, versäume nicht denGnadenschein! Der Glanz
3. In diesem Lichte kannst du sehen das Licht der klaren Seligkeit.
Wenn Sonne, Mond und Stern vergehen dereinst am Ende dieser Zeit, wird dieses Licht mit ſeinem Schein dein Himmel und dein Alles sein.
5. Drum, Jesu, schöne Weihnachtssonne, bestrahle mich mit deiner Gunst; dein Licht sei meine Weihnachtswonne und lehre mich die Weihnachtskunst, wie ich im Lichte wandeln soll und sei
38 Dies ist die Nacht, des Weihnachtsglanzes voll.
mir
K. S. Nachtenhöfer, † 1685.
4. Laß nur indessen helle scheinen dein Glaubens- und dein Liebeslicht; mit Gott mußt du es treulich meinen, sonst hilft dir diese Sonne nicht; willst du genießen diesen Schein, so darfst du nicht mehr dunkel sein.
Mel. Lobe den Herrn, den 2c.
39 auchzet, ihr Him
frohlocket,
ihr Engel, in Chören! Singet em Herren, dem Heiland der Menschen, zu Ehren! Sehet doch da, Gott will so freundlich und nah zu den Verlornen sich kehren.


