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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
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Advent.

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an, wollt ihr beraten wer­den und gehn die rechte Bahn, die zu dem Himmel führt; sonst, wo ihr ihn verachtet und nur nach Hoheit trachtet, des Höchsten Zorn euch rührt.

4. Ihr Armen und Elen­den in dieser bösen Zeit, die ihr an allen Enden müßt haben Angst und Leid, seid dennoch wohlgemut, laßt eure Lieder klingen, dem König lobzusingen, der euer höchstes Gut.

5. Er wird nun bald er­scheinen in seiner Herrlich­feit und euer Leid und Weinen verwandeln ganz in Freud; er ists, der helfen kann. Macht eure Lampen fertig und seid stets sein ge­wärtig! Er ist schon auf der Bahn.

M. Schirmer, 1673.

wie begegn ich dir, o aller Welt Verlangen, o meiner Seele Zier? O Jesu, Jeſu, setze mir selbst die Fackel bei, damit, was dich ergöße, be­wußt und kund mir sei.

Preis und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß.

2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin, und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und

3. Was hast du unter­laffen zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid, als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, bist du, mein Heil, gekommen und hast mich froh gemacht.

5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Him­melszelt, als dein getreues Lieben, damit du alle Welt in ihren tausend Plagen und

Mel. Valet will ich dir geben 2c.

20 Wie soll ich dich großer Jammerslaft, die kein

Mund aus kann sagen, so fest umfangen hast.

4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los; ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß, und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdscher Reichtum thut.

6. Das schreib dir in dein Herze, du hochbetrübtes Heer, bei

welchem Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr; seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Thür; der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier.

7. Ihr dürft euch nicht bemühen, noch sorgen Tag

und