Psalm 4.
4.
O Herr, erhebe dich, Mein Gott, und rette mich! Wie hoch ihr Haupt sie tragen, Du wirst die Feinde schlagen; id Wie wild auch ihre Mähne, Du brichst der Bösen Zähne.
Gott, ant- mor- te mir! mein Ge- bet zu dir!
Pfalm 4.
Mel. Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen, In der Welt Angst, im Herrn Friede.
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Wenn ich dir rul=
fe, hör mein Flehen; Ge rech- ter Du mach- test Raum in Herzens- we- hen: Hör gnä- dig
Wie lang soll meine Ehr im Lan- de,
5.
Ja, bei dem Herrn ist Heil, Bon ihm wird's uns zu Teil; Wer sich zum Herrn wird wenden, Dem wird er Hülfe senden; So sei auf seinen Wegen Mit deinem Volk dein Segen! Fr. Wilh. Jul. Schröder, † 1876.
Jhr Stolzen! dek- ken Schimpf und Schande! Was lie- bet ihr den
F
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lee- ren Schein? Wie lan- ge soll ich denn ver- ach- tet, In- dem ihr
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ane
Bringt Gott ein ihm geweihtes
Leben
so nach Lü- gen trach- tet, Wie lange un- ter- drückt noch sein? 2. Wie Viel' auch wanken im Vertrauen: Erkennet, daß sich seinen Frommen ,, Wo werden wir noch Gutes schauen? Der Ewige hat auserwählt; Wer zeigt uns das gepriesne Heil?" Ja, mein Gebet wird vor ihn kommen, Erheb' auf uns dein Angesichte, Er weiß, was meine Seele quält. Laß wandeln uns in deinem Lichte, Er hört mich, er wird mich erlösen. Du Ewiger bist unser Teil! Ihr Zornigen, steht ab vom Bösen! Ruft Schweigen eurem Toben zu, Und bei euch selber doch beweget, So oft ihr euch zur Ruhe leget, 3u finden euren Seelen Ruh. 3.
Als Opfer der Gerechtigkeit; Statt auf der Menschen Macht zu geben, Bertraut dem Herrn in Ewigkeit!
4. all O Du bist Erquicung mir im Leide, Du giebst mir Freude in mein Herz; Korn, Most sei andrer Seelenweide: Du, Herr, bist mir in Not und Schmerz Viel mehr, als alle Füll' hienieden! Ich lege mich und schlaf' in Frieden Und wach deinen Armen auf; Denn du, Jehovah, läsfest wohnen So sicher mich, und bei dir thronen Dereinst nach dieses Lebens Lauf.


