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Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstenthums Minden und der Grafschaft Ravensberg : [nebst] Zur Liturgie [und] Gebete für evangelische Christen auf alle Wochen-, Sonn- und Festtage, so wie bei besondern Feiern und Anlässen [und] Episteln und Evangelien [...]
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Advent.do

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wandeln ganz in Freud. Er ist, der helfen kann. Halt eure Lampen fertig Und seid stets

Mel. Helft mir Gotts Güte preisen. 33. Nun jauchzet all, ihr Frommen, In die

ser Gnadenzeit, Weil unser Heil sein gewärtig; Er ist schon auf ist kommen, Der Herr der der Bahn.

Herrlichkeit; Zwar ohne stolze

Mich. Schirmer, g. 1606, ft. 1678.

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Pracht, Doch mächtig zu ver­heeren Und gänzlich zu zerstören

Matth. 21, 1-9.

Des Teufels Reich und Macht. 34. Wie soll ich dich em­

2. zu geritten

Seelen Zier! O Jeſu, Jesu, sebe mir selbst die Fackel bei, Damit, was dich ergöße, Mir kund und wissend sei.

Auf einem Eselein Und stellt wie begegn ich dir? O aller sich in die Mitten Für uns zum Welt Verlangen! O meiner Opfer ein. Er bringt kein zeit­lich Gut; Er will allein erwer­ben Durch seinen Tod und Ster­ben, Was ewig währen thut. 3. Kein Scepter, keine Krone Sucht er auf dieser Welt; Im hohen Himmelsthrone Ist ihm fein Reich bestellt. Er will hier seine Macht Und Majestät ver­hüllen, Bis er des Vaters Wil­len Gehorsamlich vollbracht.

2. Dein Zion streut dir Pal­men Und grüne Zweige hin, Und ich will dir in Psalmen Ermun­tern meinen Sinn; Mein Herze soll dir grünen Jn stetem Lob und Preis Und deinem Namen dienen, So gut es fann und weiß.

3. Was hast du unterlassen Zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen In ihrem größten Leid, Als mir das Reich genommen, Da Fried und Freude lacht, Da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht.

4. Ich lag in schweren Ban­den, Du kommst und machst mich los; Ich stund in Spott und Schanden, Du kommst und machst mich groß Und hebst mich hoch zu Ehren Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren, Wie irdisch

4. Jhr Mächtigen auf Erden Nehmt diesen König an, Soll euch gerathen werden. Er ist die rechte Bahn, Die zu dem Himmel führt. Sonst, wo ihr ihn verachtet Und nur nach Hoheit trachtet, Des Höchsten Zorn euch rührt.

5. Jhr Armen und Elenden In dieser bösen Zeit, Die ihr an allen Enden Voll Angst und Jammer seid, Seid dennoch wohlgemuth. Laßt eure Lieder flingen, Dem König zu lobsin­gen; Der ist eur höchstes Gut. 6. Er wird nun bald erschei­nen In seiner Herrlichkeit und all eur Klag und Weinen Ver- Reichthum thut.