Gottes Wesen,
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ewge Quelle alles Lichts. Du, du kannst von nichts abhangen, Dein Leben hat nie angefangen, Und von Verändrung weiß es nichts. Was lebt, das lebt von dir, Im Himmel und auch hier, Gott der Geister! Du bists allein, Der Ruhm ist dein, Du warst und bist und wirst auch ſein.
2. Du hast es dem Sohn gegeben, Auch er hat in sich selbst das Leben, Ward Fleisch und starb und lebet nun. Auch noch nach der Zeit des Falles Belebt dein Geist des Lebens alles, Was leben will und in dir ruhn. Mein Gott, ach lasse mich Jetzt und dann ewiglich In dir leben; So hats nicht Noth Auch selbst im Tod: Du bist der Le benden ihr Gott.
M. Phil. Friedrich Hiller, g. 1699, ft. 1769.
3. Des Ewgen Thron umgiebt ein Licht, Das ihn vor uns verhüllet; Ihn fassen alle Himmel nicht, Die seine Größ erfüllet. Er bleibet ewig, wie er war, Verborgen, und doch offenbar In seiner Werke Wundern.
4. Wo wären wir, wenn seine Kraft Uns nicht gebildet hätte? Er kennt uns, fennet, was er schafft, Der Wesen ganze Kette. Bei ihm ist Weisheit und Verstand, Und er umspannt mit seiner Hand Die Erde sammt dem Himmel.
5. Ist er nicht nah? Ist er nicht fern? Weiß er nicht aller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn Ein Mensch verbergen möge? Umsonst hüllt ihr in Finsterniß, Was ihr beginnt; er siehts gewiß, Er sieht es schon von ferne.
16. D
Mel. Es ist das Heil uns kommen her. 6. Wer schüßt den Weltbau er Herr ist Gott, ohne dich, Herr, vor seinem und keiner mehr! Falle? Allgegenwärtig breitet Frohlockt ihm, alle Frommen! sich Dein Fittig über alle. Du Wer ist ihm gleich! Wer ist wie er, So herrlich, so vollkommen! Der Herr ist groß, sein Nam ist groß! Er ist unendlich, grenzenlos In seinem ganzen Wesen.
bist voll Freundlichkeit, voll Huld, Barmherzig, gnädig, voll Geduld, Ein Vater, ein Verschoner.
7. Untadelhaft bist du und gut Und reiner, als die Sonne. Wohl dem, der deinen Willen thut; Denn du vergiltst mit Wonne. Du hast Unsterblichkeit allein, Bist selig, wirst es ewig sein, Hast Freuden, Gott, die Fülle.
2. Er ist und bleibet, wie er ist. Wer strebet nicht vergebens, Ihn auszusprechen; wer ermißt Die Dauer seines Lebens! Wir Menschen sind von gestern her; Eh noch die Erde ward, war er, War, eh die Himmel waren. 8. Dir nur gebühret Lob und


