Tod und Ewigkeit.
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2. Zwar fühl ich schon dein Nahesein hienieden, Wenn aus dem Gnadenbrünnlein du mich tränkst Und deinen süßen wundervollen Frieden In meine schuldbeladne Seele sentst; Dann steh ich auf vom Staube Und jauchze laut: ich glaube! Mein Herz ist leicht, die Wolken sind dahin, Ich weiß gewiß, daß ich begnadigt bin.
3. Doch ach, sie bleiben nicht, die selgen Zeiten, Weil sich im Buſen noch die Sünde regt, Weil Fleisch und Geist noch täglich müssen streiten, Und Satan mir noch oftmals Wunden schlägt. Das beugt den Mut darnieder, Verstimmt die Jubellieder Und preßt der Brust den tiefen Seufzer aus: Ach, wär ich doch nur erst im Vaterhaus!
4. Nein, nein, die vollen ungetrübten Freuden, Sie blühn im dunkeln Thränenthale nicht; Hier giebts noch manchen Dornenstich zu leiden, und oft noch wechseln Finsternis und Licht: Drum sehn ich mich von hinnen Nach Salems goldnen Zinnen, Wo auf des kurzen Pilgerstandes Leid Mich labt des ewgen Lebens Herrlichkeit.
G. Knat, † 1878.
194b.( 352.)
Etwas langsam.
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1. Der Pil- ger aus der Fer
9: 6
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leuch- ten sei ne Sterne, Dort sucht er ſei-
2.
Posaunenbuch.
C. Beurle.
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- ne Ruh.
Dort
2. Sein Sehnen geht hinüber, Sein Liebstes liegt im Grab: Die Blumen wachsen drüber, Die Blumen fallen ab.
3. In Königsstädten schimmert Des Goldes reiche Pracht; Und morgen sind zertrümmert Die Städte und die Macht.
4. Die Ströme ziehn hinunter Ins wogenreiche Meer; Die Welle geht drin unter, Man sieht sie nimmermehr.
5. Der Harfenton verklinget Im stillen Windeswehn; Der Tag, den er besinget, Muß heute noch vergehn.
6. Wer von dem Honigseime Der Ewigteit geschmeckt, Der Pilger ist daheime Nur, wenn das Grab ihn deckt.
7. Drum weckt ihn auch hienieden Das Heimweh früh und spät; Er sucht dort oben Frieden, Wohin sein Sehnen geht.
Dr. Chr. G. Barth, † 1862.
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