Adventslieder.
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2. Er kommt zu uns geritten| Heil der Sünder, der große auf einem Eselein und stellt sich Wunderheld, den Gott aus Gnad in die Mitten für uns zum allein der Welt zum Licht und Opfer ein. Er bringt kein zeit- Leben gesendet und gegeben, bei lich Gut, er will allein erwerben euch auch kehre ein. durch seinen Tod und Sterben, was ewig währen thut.
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3. Kein Zepter, keine Krone sucht er auf dieser Welt, im hohen Himmelsthrone ist ihm sein Reich bestellt. Er will hier seine Macht und Majestät verhüllen, bis er des Vaters Willen im Leiden hat vollbracht.
4. Jhr Mächtigen auf Erden, nehmt diesen König an, wollt ihr beraten werden und gehn die rechte Bahn, die zu dem Himmel führt; sonst, wo ihr ihn verachtet und nur nach Hoheit trachtet, des Höchsten Zorn euch rührt.
5. Jhr Armen und Elenden in dieser bösen Zeit, die ihr an allen Enden müßt haben Angst und Leid, seid dennoch wohlgemut, laßt eure Lieder klingen und thut dem König singen, der ist eur höchstes Gut.
6. Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit und all eur Klag und Weinen verwandeln
Mel. Freu dich sehr, o meine Seele.
ganz in Freud. Er iſt, der helfen 27. W arum willst du
eure Lampen fertig und seid stets sein gewärtig, er ist schon auf der Bahn.
draußen stehen*), du Gesegneter des Herrn? Laß dir, bei mir einzugehen, wohl gefallen, du mein Stern! Du mein Jesu, meine Freud, Helfer in der rechten Zeit, hilf, o
Mich. Schirmer g. 1606+ 1673. Mel. Von Gott will ich nicht lassen.
26. Mit Ernst, o Men- Heiland, meinem Herzen von
schenkinder, das den Wunden, die mir schmerzen! Herz in euch bestellt, damit das *) 1 Moj. 24, 31.
2. Bereitet doch fein tüchtig den Weg dem großen Gast, macht seine Steige richtig, laßt alles, was er haßt; macht alle Bahnen recht, die Thal laßt sein erhöhet, macht niedrig, was hoch stehet, was frumm ist, gleich und schlecht!
3. Ein Herz, das Demut übet, bei Gott am höchsten steht; ein Herz, das Hochmut liebet, mit Angst zu gründe geht; ein Herz, das richtig ist und folget Gottes Leiten, das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jesus Christ.
4. Ach mache du mich Armen zu dieser heilgen Zeit aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit! Zeuch in mein Herz hinein vom Stall und von der Krippen, so werden Herz und Lippen dir allzeit dankbar sein.
Nach Bal. Thilo d. Jüng g. 1607+1662.


