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Leben des Heil : Donatus, glorreichen Blutzeugen, und besondern Schützers in fürchterlichen Witterungen der Luft, aus der französischen Sprache in die deutsche übersetzet und ins Kurze gezogen von einem Verehrer desselben ; mit Genehmhaltung der Obern
Entstehung
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fen uns Alexandria ein trauriges, und klas res Beyspiel vor Augen legt. Diese un­glückselige Fürstinn fubre fort in ihrer Hartnäckigen Blindheit, und ließe ihren unordentlichen Anmuthungen den völli­gen Baumschießen. Sie ware schlüßig ih­re Liebe weiter zu treiben, oder in Donati Blut sich zu fühlen. Die Unsinnigkeit und Ungestüme der Liebe wüteuten um einander. Diese Furien trieben sie an, jes nen, welchen sie nicht zum Ehegemahl ha­ben konnte, für sich zum Schlacht, und Rachopfer vom Kayser zu begehren.

Wohltraurige Wirkung des Irrthums, und zugleich der Unlauterkeit! Alexan­dria, um ihrem mörderischen Schluß einen Vorwand zu suchen, bedachte sich auf al­terhand Mittel, wie sie den Donatus straf­bar machen könnte, damit es nicht schiene, als werde er unschuldig zum Tode verdam­met. Da fie nun an diesem Zugendſpiegel nicht das geringfte ausftellen konnte, vers fuchte fie das Christenthum anzufeinden und zu beschuldigen. Um diesen gottlosen Entschluß werkfiellig zu machen, barge fie für Donatus ihren Zorn, Haß, und Vers Bitterung; stellte sich gegen ihn ganz freunds