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Leben des Heil : Donatus, glorreichen Blutzeugen, und besondern Schützers in fürchterlichen Witterungen der Luft, aus der französischen Sprache in die deutsche übersetzet und ins Kurze gezogen von einem Verehrer desselben ; mit Genehmhaltung der Obern
Entstehung
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S. VII.

Die Heiligkeit des Donatus wird erkennet, und erhöhet.

Gleichwie nun durch dieſen wunderba­ren Sieg der Kayser, und das Römi­sche Reich ihren vorigen Glanz, und Ün­seben überkommen hatte; also wurden auch die Verdiensten, und Zugenden des Donatus viel glänzender. Alle schätten ihn hoch; aber am mehresten war er vom Kayser geehret. Dieser große Fürft ließe keine Gelegenheit vorbeygehen, ohne ihm seine Wohlgewogenheit zu beweisen. Obe wohl diese große Gnaden des Fürsten seine Tugend barten Versuchungen ausseßten; hat er dennoch über selbige glücklich gefie­get, und ist dadurch viel herrlicher wor­den.

Es ware M. Aurelius entschlossen, sich mit diesem jungen Herrn in die engste Freundschaft einzulassen; er ließe ihn nach Rom berufen, und machte ihn zum Obriften seiner Leibwache, um ihn jeder zeit bey seinem Hofe zu haben: seine Be­günstigung gienge noch weiter: Er hatte ihn zu seinem Nachfolger im Reiche be­stimmet,