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Leben des Heil : Donatus, glorreichen Blutzeugen, und besondern Schützers in fürchterlichen Witterungen der Luft, aus der französischen Sprache in die deutsche übersetzet und ins Kurze gezogen von einem Verehrer desselben ; mit Genehmhaltung der Obern
Entstehung
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ten angesteckt: Es giengen ihnen die no­thige Lebensmitteln ab, weil der Feind sich aller Wegen bemächtiget hatte: wo­durch die Römer dergestalten abgemattet wurden, daß die Feinde sich die Hoffnung machten, alle ohne Blutvergießen zu Gründe zu richten.

In diesem so elenden Zustande truge der Obriste Julius Capitolinus dem Kays ser vor, daß in der zwölften Legion ein Re­giment Chriften seye, welche von ihrem GOtt alles, was sie begehrten, zu erlan­gen pflegten, wenn sie nur ihn darum an­riefen. Er sollte deshalben befehlen, daß, weil die Römische Götter unerbittlich zu seyn schienen, jene von ihrem Chriftus, daß unter andern abgehende Wasser bes gebren sollten. Der Kayser genehmiget diesen Vortrag und giebt Befehle.

Kaum hatten sich die Christen auf ihre Kniee niedergeworfen, so fienge der Hims mel schon an sich mit schwarzen Wolken zu überziehen; es erhube sich unter Donnern, und Blißen ein heftiger Sturmwind worauf ein starker Plaßregen erfolgte, welcher das Lager des Römischen Kriegs­beere überschwemmete, und also auf eine 2 7

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