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Leben des Heil : Donatus, glorreichen Blutzeugen, und besondern Schützers in fürchterlichen Witterungen der Luft, aus der französischen Sprache in die deutsche übersetzet und ins Kurze gezogen von einem Verehrer desselben ; mit Genehmhaltung der Obern
Entstehung
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henden Schicksale um Rath fragte, ant­worteten ihm, daß er die Christen als ges schworne Feinde des Reichs verbannen, oder vertilgen müßte, wenn er die Götter auf seiner Seiten, und einen beglückten Ausschlag in den sehr gefährlichen Ums ständen haben wollte. Der Kayser, wels cher diesen unmenschlichen Vortrag båtte verabscheuen sollen, ließ sich von demberglauben überführen, und gabe die schärfeste Befehle, welche man an den un­fchuldigen Christen genau vollziehen soll­te. Da finge das Wüten, und Toben an, die Christen wurden auf allen Dertern ergriffen, mit Ketten, und Banden belegt. Man errichtete Mordbühnen, und Schei­terbaufen, auf welchen diese Schlacht­opfer sollten verzehret werden; und bald darnach sabe man nichts als schreckbare Blutsvergießungen. Allein durch diese Opfer konnten nicht die falsche Götter bes friediget werden, denn dieses Blutbad diente nur alleinig den wahren Gott zu verbitteren, und gegen jene aufzuhäßen, welche diese Niederlagen angesponnen hatten.

Die barbarische Völker fuhren indessen A 6

fort,