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[Katholisches Gebethbuch zur Beförderung des wahren Christenthums]
Entstehung
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Rein im Gewissen lebte fie in unbefleckter Un­schuld vor der Welt.

Jungfräulich, schamhaft, sittsam und beschei­den ihrer Gespielinnen Zierde- ihres Ge­schlechtes Stolz.

Ihr Glaube hielt sich fest an Gottes Wort und

Macht.

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Dem, der dich fandte, folgte sie

auf dunkeln Wegen, und überließ sich seiner Führung. Nie machte sie der Stolz auf ihre Hoheit klein. Voll Demuth pries sie Gottes Gnade, und ihr Glück.

Noch mehr als eignes Glück erfreute sie das Heil, das ihrem Volke und der Welt durch dich bes reitet werden sollte.

shorborge

Bey dir ist ihre treue Mutterliebe unvergessen vernehmts ihr Mütter und bethet!-

Mach uns, err! ihrem Beyspiel ähns lich!

In einem feinen guten Herzen behielt sie alle dei­ne Worte.

Wie hing ſie nicht an deinem Munde, wenn du lehrtest!

Welch einen Schaß der Weisheit und Erkennt­niß erwarb sie sich aus deinem Unterricht! Wie labte sich ihr Geist an deinem Worte! Wie stärkte fie dein Zugendwandel in ihrer Hei ligkeit!

In eigner Dürftigkeit war sie mit Gott, wie bu, zufrieden.

2002 sommar Im