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Rein im Gewissen lebte fie in unbefleckter Unschuld vor der Welt.
Jungfräulich, schamhaft, sittsam und bescheiden ihrer Gespielinnen Zierde- ihres Geschlechtes Stolz.
Ihr Glaube hielt sich fest an Gottes Wort und
Macht.
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Dem, der dich fandte, folgte sie
auf dunkeln Wegen, und überließ sich seiner Führung. Nie machte sie der Stolz auf ihre Hoheit klein. Voll Demuth pries sie Gottes Gnade, und ihr Glück.
Noch mehr als eignes Glück erfreute sie das Heil, das ihrem Volke und der Welt durch dich bes reitet werden sollte.
shorborge
Bey dir ist ihre treue Mutterliebe unvergessen vernehmts ihr Mütter und bethet!-
Mach uns, err! ihrem Beyspiel ähns lich!
In einem feinen guten Herzen behielt sie alle deine Worte.
Wie hing ſie nicht an deinem Munde, wenn du lehrtest!
Welch einen Schaß der Weisheit und Erkenntniß erwarb sie sich aus deinem Unterricht! Wie labte sich ihr Geist an deinem Worte! Wie stärkte fie dein Zugendwandel in ihrer Hei ligkeit!
In eigner Dürftigkeit war sie mit Gott, wie bu, zufrieden.
2002 sommar Im


