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Du bist das Ebenbild des Vaters, der Ab. glanz feiner Herrlichkeit.
Du bist im Vater- er in dir.
Der sieht den Unsichtbaren, wer dich sieht; wer dich recht kennt, der kennet ihn.
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Die Gottestraft, durch die die Welt ent890-19 NO 10 stund, ist deine Kraft.
Die volle Gottheit wohnt in dir leibhaftig. Gelobt seyst du in Ewigkeit!
Wie groß warst du, und wurdest so gering, damit du uns erheben möchtest!
Wie reich warst du, und wurdest doch so arm, damit du uns bereichern möchtest! Kein Wettglück blendete dich.
Kein Stolz entehrte dich.
Kein Reiz der Sinnenlust verführte dich. Von Kindheit an war Gottes Geist in dir. Früh weise lebtest du in unbefleckter Tugend. Nicht erst im Tempel schon im mütter* lichen Haus, war Gottesdienst dein Werk.
Dein erstes und dein letztes Augenmerk war Gott.
Gelobt seyst du in Ewigkeit.
Wer ehrte ihn wie du?
end
Wer hat ihn mehr verherrlichet als du? Wer war ihm je gehorsamer, als du? Du bliebst ihm treu bis in den Tod, ja
bis zum Tod am Kreuz.
Fest,


