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Abendseegen
fer Gott der uns erschaffen hat. Darum schrey ich zu dir, laß deine Gnade nicht fern von mir ſeyn. Beschirme mich mit deinem Schild, erhalte mich, daß ich geruhiglich liege, und sanft einschlafe und gesund wieder erwache. Decke mich in deiner Hütten zur bösen Zeit. Verbirg mich heimlich in deinem Gezelt, und erhöhe mich auf einen Felsen, so werde ich mir nicht grauen lassen, und ob ich schon wandele im finstern Thal, werd ich kein Unglük förchten, dann du bist bey mir, dein Stecken und Stab tròsten mich. So verleihe mir nun deine Gnade, daß mein Leib schlafe, die Seele aber allezeit zu dir wache, daß ich dich stets in meinem Herzen hab, und du nimmermehr aus meinem Gemüthe kommest, auf daß mich die Nacht der Sünde nicht überfalle. Bewahre mich für bösen schädlichen Träumen, für unruhigem Wachen und unni
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