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Wunden, die die Sünde schlug, den Gnadenquell in deinem Blut, aus bittern Zod das höchste Gut.
Mit Gott versöhnst du sterbend mich und schenFeft meinem Glauben dich. Ich glaube fest und harre dein, du wirst mir Freund und Retter seyn.
Ift's Erd' und Asche auch nicht werth, daß so viel Heil ihr widerfährt: du willst, Erhabner nicht verschmähn, zu meinem Herzen einzugehn.
Es steht dir offen; richte du dir's selbst zu deiner Wohnung zu; wirf Sünd' und laster ganz hinaus, mit jeder Zugend schmück es aus.
Du kommst, o sey gesegnet mir! o bleib' in mir, wie ich in dir! Bollent' ich einft in dir den lauf, so weckst du mich vom Tode auf.
Denn Segen ohne Ende giebt dein Leib und Blut dem, der dich liebt; ihm ist's ein Pfand der Seligkeit, das Siegel der Gerechtigkeit.
Da schwindet aller Zweifelmuth, ich hab' Erlösung durch dein Blut, erlassen ist mir meine Schuld und sicher Gottes Vaterhuld.
Ein Strom der Lieb' ergießet sich am Tische meines Herrn in mich, da schmeck ich seine Freundlichkeit, frei wird mein Herz, gesund und weit.
Ich fühle ja wie du mich liebst, mein Herr, an dem, was du mir giebst. Aus Liebe wirft und bleibst du mein, ich bin von ganzer Seele dein.
Dich lieb' ich treu und unverrückt, wenn Wolluft lockt, wenn Drangsal drückt; verschmachtet Leib und Seele mir, doch lieb' ich dich und bleib' an dir.
So starkt mich deines Mahles Kraft auf meiner ganzen Pilgerschaft, den Feinden stets zu widerfehn, die mir nach meiner Seele stehn.
Es båndigt allen Stolz und Neid, verknüpft zu Lieb' und Einigkeit, giebt Troft, der nie das Herz verläßt und macht den guten Borsaß feft.


