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Leiden, und gebenk an deinen Zod. Mittler, der du für mich starbft, und ein ewig Heil erwarbst, ach möcht ich mich würdig nahn und das leben hier empfahn.
Ich empfind es jetzt aufs neue, was ich dir, Herr, schuldig bin. Du, du gabst mit großer Treue ganz dich mir zum Heile hin, wiesest mir den Weg zu Gott, und ertrugft den schwersten Tod, mir im Leben und im Sterben sichre Tröftung zu erwerben.
Durch dich ist zu Gottes Gnade freier Zutritt, und die Kraft, auf der Zugend fel'gem Pfade feft einher zu gehn, verschafft. Und du rufft aufs neue mir durch dein Nachtmahl, daß ich hier Theil an deinem Segen nehme, und mich deiner niemals fcbame.
Sollt ich, Jesu denn vergebens diese deine Huld empfahn? Nicht zur Beßrung meines Lebens mich zu deinem Tische nahn? Ja, mit neuem Ernst will ich mich vor Sünden scheun, und dich, durch ein dir geheiligt leben, mit vermehrtem Fleiß ers heben.
Laß den Borsaß, den ich habe, nie der Sünde mich zu weihn, unbeweglich bis zum Grabe, stark und immer thätig seyn. Wohl mir, wenn mein Herz nicht weicht! doch der Rückfall ist so leicht; den nur fürcht ich, und empfinde schon von fern die Macht der Sünde.
Wenn sie mich von deinen Wegen abzuführen reizt und droht, laß mich ernstlich überlegen, welch ein Tod war Jesu Tod! Jesu, trage mit Geduld meine Schwachheit, meine Schuld. Sage: du sollst Gnade finden! ich, ich tilge deine Sünden.
Geh mir, wo ich bin und wandle, immerfort mit Hülfe nach, daß ich als ein Christ stets handle; und wird ja mein Glaube schwach, o so


