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Verrichtungen und Beschwerden des ganzen Tages aufopfern, sehr heilsam und nüklich. Weil aber der Mensch den Tag hindurch gar oft von eiteln, lieblosen, sünd. haften Gedanken versucht, und seine gute Meinung, der fromme Aufblick zu Gott, die Gott gefällige Stimmung seines Gemüthes dadurch geschwächt und vermindert wird; so ist es nothwendig, diese gute Meinung öfter des Tages zu erneuern und zu beleben.
Worin diese gute Meinung bestehe, lehrt der heilige Apostel Paulus, indem er sagt:„ Ihr möget essen, oder trinken, oder etwas anderes thun, so thuet alles zur Chre Gottes." I. Kor. 10.- Alles, was ihr thut mit Worten oder Werken, das thut im Nahmen unseres Herrn Jesu Christi." Kolosser 3. Also alles sollen wir thun zur Ehre Gottes, aus Liebe zu Jesu. Und kann etwas heilsamer seyn, als diese gute Meinung, diese Nichtung unseres Herzens zu Gott?
Woher mag manches Unglück in einem Hause kommen, als daher, weil man in demselben ganz auf Gott vergißt, und nur der Welt, der Hoffart, dem Geize, oder andern Leidenschaften dienet. Wie kann ein solches Haus von Gott gesegnet werden? Geschähe alles zur Ehre Gottes, im Nahmen Jesu, würde man alle Leiden und Widerwärtigkeiten Gott aufopfern, und im Geiste der Buße ertragen; so würde auch alles von Gott geſegnet werden, und alles Unheil und Übel, in so weit es nicht zu unserem Heile wäre, von uns entfernt bleiben, wie die ewige Wahrheit sagt:„ Alles, um was ihr den Vater in meinem Nahmen bitten werdet, das wird er euch geben." Joh. 16. Alle Arbeiten und Geschäfte aus Liebe zu Jesu thun, ist eben so viel, als den Segen sich dazu erbitten im Nahmen Jesu.
Gott sieht ben allen unseren Arbeiten und Bemühungen, Leiden und Drangsalen vorzüglich auf die Mei


