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mich so undankbar bewiesen, und Gutes mit Bösem vergolten habe. O daß ich nie gesündiget, daß ich nie deine göttliche Majestät beleidiget hätte! Ich verabscheue und hasse jede Sünde, weil sie deinem göttlichen Willen, deinen heiligsten Gebothen ent= gegen ist; ich will auf das sorgfältigste jede Übertretung deines heiligen Gesetzes vermeiden, insbe sondere mich vor dieser N. N. Sünde hüthen, und jeder Gelegenheit zur Sünde, vorzüglich dieser N. N. ausweichen.
So will ich denn ablegen jeden Hang, jede Neigung zur Sünde; ich will ablegen allen Zank, Haß und Neid gegen jene, die mir Übels gethan, ich will allen denen vom Herzen verzeihen, die mich beleidiget haben, und ihnen alles zeitliche und ewige Gute aufrichtig gönnen und wünschen. Zugleich bekenne und erkläre ich im Angesichte meines Herrn und Erlösers Jesu Christi, in Gegenwart seiner jungfräulichen Mutter Mariä, meines lieben Schußengels und aller Heiligen Gottes, daß alle Gedanken, Einbildungen, Neigungen und Begierden, die wider die Liebe Gottes und des Nächsten, wie der den Glauben, wider die Hoffnung, Keuschheit, Geduld, Gerechtigkeit, Mäßigkeit, oder andere Tugenden seyen, und mich anfechten, mir gänzlich mißfallen, daß ich sie verabscheue und hasse. Und wenn ich denselben doch aus Unachtsamkeit, Leicht= sinn, oder Trägheit nicht so, wie es meine Pflicht wäre, widerstehen sollte; so erkläre ich abermahl
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