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die bei ihm Zuflucht nehmen und glauben, daß sie ohne seine Hilfe nichts vermögen.
Uebung dieser Woche. Streben nach Vertrauen.
O Jesus, wenn ich an die Sünden meines Lebens, an die übel angewendete Zeit und an die mir erwiesenen, aber mißbrauchten Wohlthaten denke, so erschrecke ich und werde ganz mit Recht kleinmüthig. Allein was soll ich thun in diesem Zustande? Soll ich denn an deiner Hilfe, welche mir deine gnadenreiche Hand darbietet, verzweifeln? Das sei ferne von mir; dir will ich zu Füßen fallen, und mit dem verlornen Sohne seufzen: Vater, ich habe gesündiget wider den Himmel und vor dir, und bin nicht mehr würdig, dein Kind genannt zu werden. Dieses tröstet mich, daß du mein Vater bist, dessen Eigenschaft ist sich zu erbarmen. Deine unendliche Güte ist weit größer als meine Sünden. Dein verwundetes Herz, deine am Kreuze ausgestreckten Arme sammt so vielen liebreichen Versprechungen geben mir die Zuversicht, du werdest mich nicht verstoßen. Fürchten will ich dich aber mit einer findlichen Furcht, die mich behutsam machet vor deinem Angesichte, fleis siger in deinem Dienste, muthvoller wegen deiner


