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unerforschlichen Rathschlüssen, und nicht mein, sondern Dein Wille geschehe! Nur gib mir Stärke, auszuharren, und indem ich zu Gemüthe faffe, was Dein göttlicher Sohn mit voller Ergebung in Deinen Willen erduldet hat, laß mich nach Seinem Beispiele alle Widerwärtigkeiten mit ruhiger Seele ertragen, und, wie Er, gehorsam werden bis zum Tode. Amen.
22. Zur Zeit ansteckender Krankheiten.
Zu Dir, allmächtiger, gütiger Gott, flehen wir in dieser bedrängten Zeit, wo eine verderbliche Krankheit sich über unser Land verbreitet hat. In tiefster Ehrfürcht bethen wir auch in dieser drohenden Gefahr den Rathschluß Deiner ewig weisen, und Alles zu unserem Besten leitenden Vorsehung und Vaterliebe an! Die Dich lieben, freuen sich Deiner, rühmen Deinen heiligen Willen, und wandeln vertrauend an Deiner Hand; denn Du, unser Gott und Vater! bist auch unsre Zuflucht, unser Erretter und Helfer in jeder Noth! So siehe denn gnädig an Dein Volf, welches sich zu Dir wendet, und in Ehrfurcht zu Dir seine Zuflucht nimmt. Wende von uns ab das drohende Ulebel; sende uns Hülfe von Deinem Heiligthume; Schild und Schirm sei uns Deine Treue, und Deine Gnade erfülle uns mit Muth und Stärke, daß wir kein Ulebel fürchten, weil Du bei uns bist. Segne


