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Der Monat Junius der Verehrung des kostbarsten Blutes unsers Herrn Jesu Christi geweiht : aus dem Ital. nach der 5. röm. Auflage von 1840 übers. u. versehen mit einem Anhange von Bruderschafts-Gebeten / hrsg. von Missionären der Congregation zum kostbarsten Blute mit römischer Censur
Entstehung
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durch die Sünde geraubte Ehre wieder und stellt uns den Frieden mit Gott und den Engeln zurück: " Indem er Friede machte durch Sein Blut, sowohl auf Erde, als auch im Him­mel.*) Dieses erwirbt uns abermals die verlor­nen Verdienste und reiniget uns von jeder Misse­that. O unaussprechliche Güte Jesu, die uns so viele und so wirksame Gegenmittel in Seinem Blute darbot! sodat bin

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II. Wenn der Sünder die Schwere und Häß­lichkeit seiner Schuld betrachtet, o, wie sehr muß ihn das beunruhigen und ängstigen!" sagt der heilige Bernhard; wenn er aber seinen Blick hinwendet auf die vom Blute überströmenden Wunden des Ges freuzigten, o, wie muß er dann Vertrauen faffen, Barmherzigkeit und Begnadigung zu finden!" Ich habe schwer gesündiget; das Gewissen ist unruhig, doch nicht verwirrt, so lange ich der Wunden des Herrn eingedenk sein werde,"**) tröstet uns derselbe Heilige. Das vom Erlöser zu unserm Heile ver­gossene Blut ist das einzige Gegenmittel für unsere Wunden; es ist nach des heiligen Ambrosius Aus­spruch eine heilbringende Arznei für alle Seelenübel. Eine Wunde ist's, die Er empfängt; eine Arznei ist's, die Er ausgießt.***) Dieß ist der hohe Preis, den Jesus am Kreuze zahlte, womit der göttlichen Gerechtigkeit die von den Menschen durch ihre Sünden zugezogenen, schweren Schulden berichtiget wurden. Sein eigenes Blut vergoß Er für uns und

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*) Col. 1.

**) Bern. Sem. 61. in Cant.V sb..di mabl( 1 ***) Ambr. in Ps. 118.