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Fastenlied.
-O! noch nicht Richter, noch ein Kind!- Dies macht mich hoffen; Kinder sind. Ja leichter zu erbitten. Jag
5. Du kehrest einst in Majestät, ringet,- Wenn diese Welt zu Trümmern geht, aus Gräbern dringet;
Dann muß auch ich hin in's Gericht,
- Allweiser! vor Dein Angesicht,- Mit Furcht und Angst durchdrungen; O, sprich dann: Ich erkenne dich,- Du hast vor Meiner Krippe Mich- Mit Inbrunst einst besungen.
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Fastenlied.
1. Laß mich Deine Leiden singen, Dir des Mitleids
Unverschuld'tes Gotteslamm!
hi Das von
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bstdalspebod nis@ Vom Engelheer umDer Staub
Opfer bringen,
mir die Sünden nahm. Jesus! drücke Deine Schmerzen,
Laß mir Deines Todes Pein
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Tief in aller Christen Herzen!
- Trost in meinem Tode sein!
BALTI
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bi
2. In's Gericht für Menschen treten, Zum erzürnten Vater beten,- Seh' ich Dich, mit Blut bedeckt, Auf den Delberg hingestreckt. Jesus! drücke Deine Schmerzen u. s. w.
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3. Dich zu binden und zu schlagen, Zu beschimpfen und zu plagen, Nahet sich der Feinde Schaar, Und Du gibst Dich willig dar. Jesus! drücke Deine Schmerzen u. s. w.
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4. Von den Richtern, die Dich hassen,- Wilden Kriegern überlaffen, Strömet Dein unschuldig Blut Unter frecher Geißeln Wuth.- Jesus! drücke Deine Schmerzen u. s. w.
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5. Unter lautem Spott und Hohne- Seh' ich eine Dörnerkrone,- Die, mein Heiland! scharf gespißt,- Deine Stirne schmerzlich rigt.- Jesus! drücke Deine Schmerzen u. s. w.


