Druckschrift 
Großzellerisches Blumenbüschlein, oder Marianischer Blumenstrauß, worin überaus anmuthige Gebete zur Morgens- und Abendszeit, zur heiligen Messe, Beicht, Communion, und bei Wallfahrten; wie auch zu der allerheiligsten Dreifaltigkeit [...] : zum frommen Angedenken an die 7te Jubiläumfeier der Gnadenkirche zu Maria-Zell, im Jahre 1857
Entstehung
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Kreuzweg- Andacht.

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sus selbst voll Schmerzen, tröstet doch die from­men Herzen; wen soll dann nicht auch hingegen, solche Lieb' zur Buß' bewegen? Laß dein sc.

Bei der neunten Station. Ach, was litt er abermalen, da er unter'm Kreuz gefallen: ach, was Schmach, Spott, Schläg' und Pla­gen, mußte er für mich ertragen! Laß dein se.

Bei der zehnten Station. Schamroth und entblößt dort stehet, der aus Lieb' zum Kreuz­tod gehet; man will ihn für seine Gaben, nur mit Gall' und Effig laben. Laß dein sc.

Bei der eilften Station. Wie grau­sam sieht man ihn entblößt, mit Gewalt an's Kreuz gestreckt, und Maria muß zusehen, wel­che möcht' vor Leid vergehen. Laß dein sc.

Bei der zwölften Station. Zwischen Mördern muß Gott hangen, mit schmerzvollen Wunden prangen; nun fließt jener Gnaden­brunnen, wodurch wird der Himmel g'won­nen. Laß dein sc.

Bei der dreizehnten Station. Last uns mit Maria trauern, ihren liebsten Sohn bedauern, die hier Zährenbäch' vergießet, und vor Leid schier gar zerfließet. Laß dein sc.

Bei der vierzehnten Station. Hier mein Heiland, wollst Ruh' nehmen! und dich