mit dem göttlichen Herzen Jesu Cbristi zc.
25
den dein Herz auf Erden geschlagen; so oft ich eine Hand oder irgend ein Glied meines Leibes bewege, übergebe ich mit deinem Herzen mich völlig dem göttlichen Willen; und so oft ich athme und seufze, so oft verabscheue und beweine ich alle die Unbilden, die ich dir je durch meine Sünden zugefügt habe. Ach, nur nie eine Sünde mehr! Und wie könnte ich denn sündigen, wenn ich betrachte, wie dein Herz im Schmerz meiner Sünden den letzten Tropfen Blut verblutet, und wenn ich an mein letztes Ende denke, an die vier letzten Dinge: an den Tod, an das Gericht, an das Grab,- an
-
den Himmel, an die Hölle, an die Ewigkeit. - Ach, meine Seele! wer weiß, ist dieser Tag nicht bereits der letzte, den ich lebe?
Hier halte etwas inne, und betrachte, wie dich der heilige Geist selbst dazu ermahnet, wenigstens einige Minuten die vier letzten Dinge. Betrachte dich als Leiche auf der Bahre deinen Leichenzug dein Grab das schreckliche jüngste Gericht. Stelle dir ver, den Himmel offen, und betrachte einige Augenblicke die Glorie und Seligkeit der Heiligen; aber denke auch an die Hölle, und blicke hinab auf die Bein der Verworfenen im ewigen Feuer, und sprich zu dir selbst:
„ Entweder dort oben, oder da unten ist einst dein Platz für immer und ewig."
-
—
Sprich dieses Wort, ewig" einige Male recht langsam und betrachtend aus; darauf fasse den Vorsatz, diesen Tag heilig zu leben, so, als wenn es der letzte deines Lebens wäre, und lieber den Tod zu leiden, als diesen Tag Gott zu beleidigen, und also rufe zum Schluße nochmal zu Gott:
**


