zur Verehrung des göttlichen Herzens Jesu. 13
Neigungen und Gesinnungen dem Herzen Jesu aufopfern;
d) endlich sollen sie ohne Unterlaß daran arbeiten, ihre Eigenliebe abzutödten, ihren Hauptfehler zu bekämpfen und nach vollkommener Heiligkeit zu streben.
10) Sie sollen sich beeifern, durch alle möglichen Mittel, durch Gebete, durch Abtödtungen, durch gute Werke, durch Besuche des allerheiligsten Sakraments und durch eifrige, zur Versöhnung dargebrachte Kommunionen, den Undank, die Gefühllosigkeit der Menschen gegen einen Gott, der sie so sehr geliebt hat, die Ungebührlichkeiten, die Verachtungen und Entweihungen, die Gotteslästerungen und endlich alle übrigen Frevel und Beleidigungen, welche jemals und besonders in den letzten Zeiten gegen seine göttliche Majestät in dem allerheiligsten Sakramente seiner Liebe verübt worden sind, und welche noch täglich verübet werden, zu ersetzen.
11) Es wird ihnen auch eine besondere Liebe zu ihren Mitverbündeten zur Pflicht gemacht. Sie sollen ihnen in der Noth beistehen, und oft für sie beten, besonders für die Verstorbenen. Es werden daher alle Mitglieder eingeladen, zu diesem Zwecke ein Mal des Monats zu kommuniziren, oder den Rosenkranz zu beten, oder wenigstens ein anderes gutes Werk zu verrichten. Es wäre auch wünschenswerth, wenn Alle am ersten Freitage des Novembers für die verstorbenen Mitglieder kommunizirten.
12) Endlich sollen sie einen großen Eifer für die Verbreitung der Andacht zum allerheiligsten Herzen Jesu haben und ihm wahre Anbetung zu verschaffen suchen. Kein Hinderniß sollen sie scheuen, die Bücher


