XIII
dasselbe lesen werden. Gieb auch mir zum Lohn für meine Mühe jene Liebe zu Maria, die ich so gerne durch dieses kleine Werk in den Herzen der Leser entzündet sehen möchte.
Auch an Dich wende ich mich, meine liebe Mutter Maria! Du weißt, daß ich nach Jesu all' meine Hoffnung, selig zu werden, auf Dich gesetzt habe; denn ich erkenne, daß ich alles Gute, das ich empfangen, meine Bekehrung, meinen Beruf, und so viele andere Gnaden, die mir Gott ertheilt hat; nur Deiner Vermittlung zu verdanken habe. Du weißt, daß ich immer bemüht gewesen bin, Dir einen Beweis meiner Dankbarkeit zu geben, allenthalben öffentlich und im Geheim Deine Ehre zu verkündigen, und Allen die süße und heilsame Andacht zu Dir einzuflößen. Darum hoffe ich, meine geliebte Königin! daß auch dieses mein Geschenk Deinem Mutterherzen wohlgefällig sein werde, weil ich es Dir nur aus Liebe darbringen möchte. Reiche mir also Deine milde Hand, und nimm es an, dieses Büchlein, und bewahre es als Dein Eigenthum. Doch sollst Du wissen, daß ich für diesen kleinen Dienst eine Belohnung verlange; diese soll darin bestehen, daß ich von heute an Dich inniger als sonst liebe, daß ein Jeder, in dessen Hände dieß Büchlein gelangt, von Liebe zu Dir


