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6. In ihren alten Tagen Kann auch Elisabeth Von Seinen Wundern sagen, Die nun gesegnet geht. Sie hieß zwar unfruchtbar!
Doch Dem ist nichts unmöglich, Der sein wird, ist und war. 7. Da sprachst du tief geneiget: Ich bin des Höchsten Magd; Was du mir angezeiget,
Das sei, wie du gesagt. O freudenvolles Wort!
Der Bote Gottes eilte Mit seinem Auftrag fort. 8. Von Seinen Vaters Freuden
Kam jetzt das Wort herab, Für Sünder hier zu leiden, zu suchen Tod und Grab. Es wählte deinen Leib,
Mit Fleische Sich zu kleiden, Gebenedeites Weib!
9. Den Schaß, den du empfangen, O bring' Ihn bald zur Welt! Wir warten mit Verlangen, Denn Er ist jener Held, Der uns're Bande bricht,
Und aus des Todes Schatten Uns rufet in das Licht.
10. Dies Lied sei dir gesungen, Des Heils Gebärerin! Mit dir ergeb'nen Zungen, Mit dir ergeb'nem Sinn.
Dein hochgelobtes Pfand
Führ' uns auf deinen Fürspruch
Hinauf in's Vaterland!


