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Verdienste sollen das Opfer sein, so ich Dir bringe, der ich von mir selbst nichts habe, und nichts vermag. Leite mich, o Herr! so werde ich nicht irren; leite mich zu Deiner Wahrheit, daß ich Dein Gesetz Tag und Nacht betrachte; wende Dich zu mir, und mache mich lebendig; von den Pforten des Todes führe mich zurück, und vor den Fluthen der Drangsale, die mich umgeben haben, schüße mich. Sollte noch öfters die Schale der Widerwärtigkeiten über meinen Scheitel geschüttet werden, und sollt' ich noch länger in diesem Thale der Thränen wohnen, so heilige mich. Gib, daß ich mein Leben Dir und meinem Nächsten weihe.
Laß mich nicht den Spott der Gottlosen fürchten, noch den Hohn der Hoffärtigen. Entreiß meine Seele den Stricken des Verführers. Laß mich mit dem Munde bekennen und im Herzen empfinden: Du seiest der Herr und kein wahres Glück sei außer Dir. Gib Stärke zu meinen Geschäften, erleuchte meinen Verstand, erhebe mein Herz, daß es begierig werde, nicht der Welt, sondern Dir wohlgefällig zu werden. Gib mir die Ruhe- Herr! die Ruhe, die Begleiterin der wahren Tugend. Kann Betrübniß und Leiden mein Herz bessern, Herr, so gib mir auch meinen Theil an Kummer und


