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liebreiche Vaterhand. Was mir auch von Menschen Gutes geschieht, erweisest Du mir durch sie. Wenn Du, der Du Alles regiereft, ihnen nicht zuließeft, mir Gutes zu thun, so wäre es ihnen unmöglich; sie sind Werkzeuge, durch welche Deine Allmacht
wirket.
10. Liebe des Nächsten.
Ich liebe Deinetwegen, o Herr! meine Nebenmenschen; ich bin bereit, ihnen alles Gute zu thun, was ich kann, um dadurch Dir gefällig zu werden. Ich verzeihe ihnen vom Herzen, was sie mir zu wider thun; ich will ihre Schwachheiten aus Liebe zu Dir ertragen, wenn sie mir auch beschwerlich sind.
11. Reue und Leid.
Mein Gott! Du höchstes unendliches Gut, Du bist aller Ehre, aller Liebe, alles Gehorsams würdig! Ich bin mir bewußt, daß ich Dir ungehorsam gewesen, und sehr oft Deinem Willen zuwider gehandelt habe. Ich verabscheue diesen Ungehorsam, ich bereue meine begangenen Sünden, und bitte Dich deßhalb um Verzeihung; ich bin fest entschlossen, mit Deiner Gnade, Dich nimmermehr


