geboren
deres, tein vollständigeres Gefeß, als ihn selbst und seine Gnade; und dieses Geseg soll in ihnen leben und wirken, und so der Mensch nicht von außen, sondern von innen aus ein sittliches Wefen werden, vielmehr heilig in all seinem Wandel. Die Tugendlehrer der Selbstgerechtigkeit vergessen, oder wissen nicht, daß der Mensch erst innerlich neu werden muß durch den Glauben, ehe er Gutes thun, ehe er das Gefes und den Willen Gottes wirklich erfüllen kann; sie haben die Lehre von der Wiedergeburt weit von sich geschoben, oder auf die äußere Erscheinung beschränkt. Nicht so unfer Prediger; er lehrt aus einem Grunde, den Niemand zerstören kann, und der Jeden befestigt, welcher auf ihm ruht. Jesus Christus und dessen Kraft ist sein Ein und Ulles."
wahrhaft
Joh. Arnd's
sechs Bücher vom wahren Christenthum.
Nebst dessen Paradiesgärtlein und dem Bericht von dem Leben und Absterben des Verfassers.
Herausgegeben von
Dr. 3. F. v. Meyer.
Vierte Auflage. Seh. fl. 1. 48 fr.
Ueber den Werth des Urnd'schen Werkes hat die Zeit und der Geist Jesu Christi, der in ihm und den Gläubigen wohnt, längst entschieden, und es bedarf keiner neuen Lobrede. Möge dieser höchst praktische Wegweiser zur Wiedergeburt und zum ewigen Leben durch gegenwärtige Bearbeitung neue Freunde finden und der Herr solche zum Heil vieler Seelen mit seinem Segen begleiten."
( Aus dem Vorwort des Herausgebers.)


