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uns das Licht der Welt zu seh'n? Die Zeit von mehr als dreißig Jahren, Verachtet arm und in Gefahren, Mit Undankbaren umzugeh'n?
5. Die Kranken nicht genug zu heilen. Trost, Rath Gesunden zu ertheilen, Der Weisheit Lehrer uns zu sein. Für uns in frecher Henker Händen. Das Leben und die Qual zu enden, Uns von der Hölle zu befrei'n?
6. O nein, es wallen neue Triebe Der ewig uns verheiß'nen Liebe In unser's Heilands treuer Brust; Die lehren ihn, das Mittel finden, Sich uns noch enger zu verbinden: Bei Menschenkindern sucht er Lust.
7. Er läßt bis an das End' der Zeiten. Bei uns sich einen Sitz bereiten, Uns seine Neigung darzuthun. Der Gottheit Schimmer einzuhalten, Verhüllt er sich in Brodsgestalten, Und will in unsern Herzen ruh'n.
8. O Christen laßt uns Blumen pflücken, Und Tempel und Altäre schmücken, Das Rauchfaß hauche süßen Duft, Die Priesterschaft im Feierkleide Verkündige der Kirche Freude, Die Glocke schalle froh zur Luft.


