2. Dein Gott, zu dir gewendet,
Ertheilet
den Befehl: Es eilt, von ihm gesendet, Der Engel Gabriel.
Er spricht: O gnadenvoll Gesegnet unter Weibern! Der Herr bedenkt dein Wohi.
3. Dieß konntest du nicht fassen, Und batest ihn dabei, Dich recht versteh'n zu lassen, Was diese Botschaft sei.- Maria, zitt're nicht; Denn du hast Huld' gefunden Angesicht.
Vor Gottes
Gebären
4. Er will, du sollst empfangen, einen Sohn.
Er wird durch ihn gelangen Auf David's Vaterthron, Des Höchsten Sohn zugleich Und Jesus soll er heißen, Unendlich ist sein Reich.
5. Wie soll denn dieß geschehen,- Ich kenne
keinen Mann!
O Jungfrau, du wirst sehen, Allmacht kann. Er sendet
Der wird dich überschatten,
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Was Gottes
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Meß- und Kirchenlieder.
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seinen Geist,
Damit du Mutter seist.
6. In ihren alten Tagen Kann auch Elisabeth- Von seinen Wundern sagen, Die nun gesegnet geht. Sie hieß zwar unfruchtbar: Doch dem ist nichts unmöglich,- Der sein wird, ist und war.
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7. Da sprachst du tief geneiget:- Ich bin des Höchsten Magd; Was du mir angezeiget, Das sei, wie du gesagt. O freudenvolles Wort! Der Bote Gottes eilte Mit seinem Auftrag fort.
8. Von seines Vaters Freuden Kam jetzt das Wort herab, Für Sünder hier zu leiden, Zu suchen Tod und Grab. Er wählte deinen Leib, Mit Fleische sich zu kleiden, Gebenedeites Weib.
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