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Geschäften, Beschwerden, Sorgen und Freuden hingebracht! Wie haben wir diesen Tag zu
gebracht? Hat ein Jedes von uns nach seinem Berufe das gethan, was es nach Gottes heiligem Willen thun sollte? Haben wir gern und willig am heutigen Tage gearbeitet? Haben wir aus Liebe zu dir, o Gott! und aus findlichem Gehorsam unsere Pflichten und dein Gebot erfüllet? Haben wir heute nichts geredet und nichts gethan, wovon wir wußten, daß es Unrecht und Sünde fei? Haben wir nichts unterlassen, was wir für recht und gut und für unsere Pflicht erkannten? Haben wir unsere Mitmenschen auf keine Weife beleidiget? Haben wir unser Herz oft zu dir, unserm Schöpfer und Vater, erhoben, in Allem deinen Willen verehrt und vollzogen? Wie haben wir deine Wohlthaten genossen? Wie uns bei den Leiden und Beschwerden dieses Tages verhalten? O möchten wir nur nicht vorsätzlich gefündiget haben wir schwache, sündhafte
Menschen! Hier wollen wir stille stehen, und ein Jeder von uns soll sich zur Rechenschaft ziehen.
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O Gott! laß es den, der so gesündiget hat, erkennen. Es müsse ihn schmerzen, daß er deine heiligen Gebote übertreten und seinen Nächsten


