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richtung meiner täglichen Arbeiten und Lust und Liebe dazu eingeflößt. Von dir gestärkt kann sich mein Geist zu dir, seinem Schöpfer und Vater, erheben, kann an dich denken, sich deiner erfreuen, und in diesem freudenreichen Gedanken die ewige Seligkeit finden. Dank, herzlicher Dank sei dir, dem Allgütigen, für den Schutz und die Ruhe dieser Nacht, für die Erquickung und Stärkung zum heutigen Tage. Dank sei dir, dem Vater des Lebens, für alle Gaben und Gnaden, Wodurch ich die Kraft zum Guten und zur Erlangung der ewigen Seligkeit in mir fühle.
Getrost und froh kann und will ich also am heutigen Tage unter deinen heiligen Augen meine Laufbahn fortsetzen; getrost und freudig will ich aus Liebe zu dir das thun, was du mich thun heißest, das genießen, was du mir zu genießen gibst, das dulden und leiden, was du mir zu dulden und zu leiden auflegst. Auch heute, Vater, auch heute wirst du Pflichten, Leiden und Freuden, Gutes und Böses so miteinander verbinden und gegen einander abwiegen, wie es mir; deinem Kinde, gut und heilsam, wie es zu meiner Besserung nöthig und deinen heiligsten Ansichten gemäß ist.
Bater im Himmel! dieser Gedanke soll mich heute bei Allem, was ich denke, rede und thue,


