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Der heilige Gesang bei dem Gottesdienste in der römisch-katholischen Kirche : nebst den durch's Jahr gebräuchlichen Andachten, Gebethen und Litaneien
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2. Ich fühl's, wie wenig werth ich bin, Herr, deiner großen Gnad', Es komme mir nie aus dem Sinn, Was deine Liebe that! Dir folg ich, an dich halt ich mich; Dein Geist leb' auch in mir, Dir leb' und sterb' ich,- dein bin ich; Nichts scheide mich von dir.

Zum Beschluß.

Die heilige Opferhandlung ist vollendet; Doch ist der Gottesdienst noch nicht geendet, Unser ganz Leben soll Gottesdienst seyn, Wenn wir, o Gott, deinen Tempel verlassen, Wollen wir doch unser Herz bei dir lassen, und zum lebendigen Opfer dir weih'n. rep.

VI.

Zum Eingang.

Herr d

err des Himmels und der Erde, Wir die Schaafe deiner Heerde, Beten dich mit Ehrfurcht an Und zu deiner Preis und Ehren, Singen wir in frohen Chören, Was du Gutes uns gethan.

Zum Gloria.

Gott Vater, dir gehöret Lob, Ruhm, und Dank und Ehr: Was unsre Ruhe störet, Gestatte nim mermehr. Auf Erden laß uns grünen Den Frie den jederzeit, Daß wir dir fröhlich dienen Von Furcht und Angst befreyt.

Nach der Epistel.

Vom Himmel wurde auf die Erde Das Evan gelium gebracht, Damit die Welt erleuchtet werde Durch Gnade in der Sünden Nacht: Uns zeiget dieses Licht die Bahn, Zum Vaterlande richtig an. Zum Credo.

Ich glaube, daß durch deine Macht, Und durch fein Wort: es werde, Gott Vater hat hervorge: